Walpurgisnacht - Flugsalben, Hexenkräuter und Feuerkraft Was wirklich dahinter steckt - und wie wir heute mit den Frequenzen der Pflanzen arbeiten
Die Walpurgisnacht ist eine der Nächte, in denen altes Wissen besonders nah wirkt. Wissen, das lange gefürchtet wurde – und doch bis heute gesucht ist.
Wenn von Hexenkräutern die Rede ist, meint man ursprünglich keine romantischen Zauberpflanzen.
Sondern Pflanzen, die stark wirken. Manche so stark, dass sie das Bewusstsein verändern können.
Dazu gehörten vor allem Tollkirsche, Bilsenkraut, Alraune oder Stechapfel. Und aus ihnen entstanden die sogenannten Flugsalben.
Salben, die über die Haut wirkten und Zustände hervorriefen, die als „Fliegen“ beschrieben wurden.
Heute wissen wir: Es war eine erzwungene Veränderung des Bewusstseins.
Mich interessiert daran nicht das Gift, sondern die Frage, warum die Menschen das praktiziert haben.
Denn dahinter liegt etwas, das bis heute geblieben ist:
Der Wunsch, mit dem Unsichtbaren in Kontakt zu kommen –
mit etwas, das unser Leben berührt und bewegt.
Es gibt auch einen anderen Weg. Nicht das Bewusstsein verschieben. Sonden ihm Raum geben, weiter zu werden.
Nicht weg vom Körper. Sondern tiefer in ihn hinein.
🌿 So haben die weisen Frauen früher gearbeitet:
Es war immer eine Kombination aus Pflanze – Ritual – Wort
👉 Die Pflanze wirkt
👉 Das Ritual bringt Bewusstheit in die Handlung
👉 Das Wort richtet aus
Erst zusammen entsteht etwas Ganzes.
🌿 Zum Beispiel eine rituelle Salbung mit Wermut
Pflanze:
Wenn Du den Überblick verloren hast, könnte Dich eine Wermutsalbung unterstützen, um wieder klar zu sehen. Wermut beschönigt nichts. Er zeigt, was wahr ist – auch wenn es bitter ist.
Ritual:
Konzentriere Dich auf den Raum, in dem Du Dir Klarheit wünscht. Dann richte Dein Bewusstsein auf den Wermut. Nimm etwas Deiner TRIAS-Wermutsalbe (Rezept weiter unten).
Trage etwas auf Handgelenke, Herzraum und Nacken auf.
Dort, wo dein Körper schnell reagiert.
Wo Berührung unmittelbar zur Wahrnehmung wird.
Spüre – ohne etwas verändern zu wollen.
Wort:
"Ich sehe klar. Ich erkenne, was ist."
Pflanzen wirken nicht nur. Sie antworten.
Sie tun das nicht nur über ihre Inhaltsstoffe, sondern auch über ihre feinen Qualitäten – ihre Frequenz.
Mit selbst hergestellten Arzneien vervielfacht sich die Kraft. Probiere es mal aus.
🌿 TRIAS-Salbe mit Wermut
40 ml Wermutölauszug
5 g Bienenwachs
15 ml Wermut Hydrolat
10 ml Wermuttinktur
1 kleine Messerspitze feine Wermutasche
Öl, Wachs und Kakaobutter sanft schmelzen.
Hydrolat und Tinktur mischen.
Beides langsam verbinden und zum Schluss die feine Asche einarbeiten.
Das Öl bringt die nährende Substanz der Pflanze.
Das Hydrolat bringt die feine, flüchtige Seite und den Duft.
Die Asche bringt Struktur und die Spur des Feuers.
Der Wermut ist eine kraftvolle Pflanze und wächst problemlos im Kübel auf dem Balkon.
Mit seinen Bitterstoffen unterstützt er die Verdauung – im Körper wie im Bewusstsein. Er hilft Wahres von Unwahrem zu unterscheiden.
Mehr über ihn und seine bitteren Geschwister erfährst Du im Onlineseminar „Freundliche Bitterstoffe“(Link).
Und wenn Du beim Lesen gespürt hast, dass Dich besonders der Feueraspekt und die Herstellung vollständiger Arzneien anspricht,
dann schau in mein Seminar „Kräuter veraschen für kraftvolle Feuerarznei“(Link), dass jetzt als Aufzeichnung, inkl. Seminarunterlagen zur Verfügung steht.
Dort zeige ich Dir nicht nur, wie Pflanzen zu feiner Asche werden,
sondern auch, wie Du die Grundlagen für Feuerarzneien schaffst:
einen klaren Ölauszug, eine stimmige Tinktur und das Zusammenspiel dieser drei Ebenen – Öl, Hydrolat/Tinktur und Asche.
So entsteht ein klarer, tragfähiger Weg.
Was ist gerade Dein Thema, bei dem Du Dir Unterstützung wünschst?
Schreibe mir gerne. Ein Wort reicht.
Ich lese jede Antwort.
Von Herzen zu Dir,
Tanja
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